Aktuelles / Termine
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www.orangerie-gotha.de steht bei der Google-Suche zum Stichwort "Orangerie" seit Dezember 2011 auf Platz 2 von 6,27 Millionen Einträgen und ist damit aktuell laut Google-Ranking die wichtigste Orangerie-Seite! (Vor uns steht nur noch der Wikipedia-Artikel "Orangerie") Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Leser, die mit ihrem Interesse diese Platzierung möglich gemacht haben! |
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Februar 2012

Obwohl der Frost die Orangerie dieser Tage fest im Griff hat, lohnt sich dennoch ein kleiner Abstecher durch die Gartenanlage, die auch ganz ohne Blumen einige hübsche Fotomotive bietet. (Foto: Cramer)
Am Mittwoch, 1. Februar, trifft sich der Verein „Orangerie-Freunde“ um 19.00 Uhr im „Lorbeerhaus“ zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Wie stets sind alle Interessenten eingeladen, an der Zusammenkunft teilzunehmen, sich über die Arbeit und aktuellen Projekte des Vereins zu informieren und selbst mit Ideen einzubringen.
Am Samstag, 25. Februar, jährt sich zum 337. Mal der Geburtstag des Baumeisters Johann Erhard Straßburger. Der 1675 in Markvippach geborene sachsen-gothaische Oberlandbaumeister hatte in den 1730er-Jahren den Ordonnanzgarten gegenüber dem Schloss Friedrichsthal zu einer umfangreichen Orangerie ausgebaut. Obwohl er 1746/47 Entwürfe für eine Neugestaltung der Gartenanlage vorlegte, wurde der sachsen-weimarische Landesoberbaudirektor Gottfried Heinrich Krohne mit der Planung und dem Bau der heutigen Orangerie beauftragt. Mehr zur Baugeschichte der Orangerie erfahren Sie in unserer Zeittafel.
März 2012

Diese kolorierte Federzeichnung von Johann David Weidner zeigt Entwurf und Grundriss des Hofgärtnerhauses (rechts), das nördlich hinter dem „Orangenhaus“ (links) errichtet wurde. Direkt an das „Winterpalais“ anschließend, wird das über zwei Jahrzehnte leerstehende Hofgärtnerhaus beim Wiederaufbau des Palais in die geplante neue Stadtbibliothek einbezogen. (Original: ThStA Gotha)
Am Donnerstag, 8. März, jährt sich zum 291. Mal der Geburtstag des Baumeisters Johann David Weidner. Der 1721 in Bürgel geborene Weidner kam 1751 als Bauinspektor nach Gotha und erhielt im darauffolgenden Jahr die Bauleitung der von seinem einstigen Lehrmeister Gottfried Heinrich Krohne projektierten herzoglichen Orangerie übertragen. Unter Weidners Federführung wurden bis 1773 das „Lorbeerhaus“, das nördliche Treibhaus und das „Orangenhaus“ fertiggestellt. Darüber hinaus entwarf er das Hofgärtnerhaus zwischen „Orangenhaus“ und „Winterpalais“ an der heutigen Friedrichstraße. Mehr zur Baugeschichte der Orangerie erfahren Sie in unserer Zeittafel.
Am Montag, 26. März, jährt sich zum 309. Mal der Geburtstag Gottfried Heinrich Krohnes. Der 1703 in Dresden geborene Baumeister war 1747 von Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg mit der Neuplanung der Orangerie nach französischem Vorbild beauftragt worden. Die heutigen Orangeriegebäude entstanden nach seinen Entwürfen; die von ihm vorgesehene barocke Gartenanlage wurde jedoch nicht mehr ausgeführt. In Gotha erinnert bis heute weder eine Tafel noch eine Straße an den Baumeister, der der Residenzstadt eine der beeindruckendsten barocken Gartenanlagen Thüringens schenkte. Mehr zur Baugeschichte der Orangerie erfahren Sie in unserer Zeittafel.
April 2012
Seit fünf Jahren wirbt das Maskottchen „Sina die Orange“ für die Orangerie. Ihr Name erinnert an die im Barock übliche Bezeichnung „Sina“ für China, das vermeintliche Ursprungsland der früher „Chinaapfel“ (daher auch „Apfelsine“ = Apfel aus China) genannten Orange. (Foto: Cramer)
Am Freitag, 27. April, feiern unsere Internetseite und „Sina, die Orange“ Geburtstag: Vor genau fünf Jahren wurden die Seite und das Orangeriemaskottchen in der Orangerie offiziell vorgestellt. Kreiert wurde die knuffige Apfelsine von dem Zeichner Kai Kretzschmar und dem Autor Andreas M. Cramer. Ihr Lächeln könnte auch gut für den Erfolg der Internetseite selbst stehen: Seit Dezember 2011 steht www.orangerie-gotha.de bei der Google-Suche nach dem Stichwort "Orangerie" auf Platz 2 (!) von über 6 Millionen (!) Einträgen - und damit noch vor so renommierten Orangerien wie Sanssouci oder Schönbrunn. Na, wenn das kein Erfolg und Grund zum Feiern ist!
Am Samstag, 28. April, unternehmen die „Orangerie-Freunde“ ihre alljährliche Vereinsfahrt, die in diesem Jahr nach Oranienbaum und in den Wörlitzer Park geht.
Mai 2012

Entwurf Gottfried Heinrich Krohnes für das „Laurierhaus“ (Lorbeerhaus), das ursprünglich mit reichem barockem Dekor verziert war. Krohne konnte lediglich den Rohbau des Gebäudes fertigstellen, da er bereits vier Jahre nach Baubeginn der Orangerie am gothaischen Hof in Ungnade fiel und die Stadt verlassen musste. (Original: ThStA Gotha)
Am Mittwoch, 30. Mai, jährt sich zum 256. Mal der Todestag des Baumeisters Gottfried Heinrich Krohne. Der sachsen-weimarische Landesoberbaudirektor hatte 1747 den Auftrag für die komplette Neugestaltung der Gothaer Orangerie erhalten. Er projektierte die ursprünglich vier Orangeriegebäude, konnte jedoch nur das südliche Treibhaus und den Rohbau des „Lorbeerhauses“ vollenden, da er 1751 am gothaischen Hof in Ungnade fiel. Krohne, der als bedeutendster Baumeister Thüringens gilt, starb 1756 in Weimar. Sein einstiges Wohnhaus in der Weimarer Jakobsstraße / Ecke Vorwerksgasse steht heute noch und ist mit einer Tafel gekennzeichnet.
Am Freitag, 4. Mai, Gothardusfest, Feuerwerk in der Orangerie
Juni 2012

Auch wenn die Orangerie am Tag der Offenen Gärten „nur“ der sogenannte Eingangsgarten ist, lohnt sich dennoch immer ein Spaziergang durch die Gartenanlage. Ist Ihnen zum Beispiel schon einmal aufgefallen, dass sich die Bepflanzung der Rabatten jedes Jahr ändert? (Foto: Cramer)
Am Sonntag, 17. Juni, finden zum zwölften Mal die Thüringer „Open Gardens - Offene Gärten“ statt. In Gotha und Umgebung öffnen an diesem Tag private Eigentümer ihre Gärten für Liebhaber und Interessenten. Diese können dort von 10.00 bis 17.00 Uhr über gestalterische Lösungen staunen, fachsimpeln, sich beraten lassen ... Die Orangerie ist wie schon in den Vorjahren der „Eingangsgarten“ für die Residenzstadt, d.h. hier können Gartenfreunde ihre Eintrittskarten (3,00 Euro pro Person, emäßigt 1,50 Euro, Kinder frei) für den Besuch der teilnehmenden Gärten sowie eine Liste derselben erwerben. Aber auch ein Spaziergang durch die größte Gartenanlage der Residenzstadt lohnt sich an diesem Tag. Die „Orangerie-Freunde“ werden das „Lorbeerhaus“ öffnen und mit einem Infostand vertreten sein.
Am Samstag, 23. Juni, jährt sich zum 228. Mal der Todestag des Baumeisters Johann David Weidner. Nachdem 1751 der Architekt der Gothaer Orangerie, Gottfried Heinrich Krohne, aufgrund von Intrigen die Residenzstadt verlassen musste, übernahm sein einstiger Schüler Weidner die Bauleitung der Anlage. Der 1754 zum sachsen-gothaischen Landbaumeister Berufene konnte jedoch erst 1773 den Bau des Gebäudeensembles abschließen. Weidner, der als einer der besten Architekten des Spätbarock in Mitteldeutschland gilt, starb 1784 in Gotha. Mehr zur Entstehungsgeschichte der Gartenanlage finden Sie hier.
- 01.06., Fr Kulturnacht im Lorbeerhaus
- 03.06., So Orangeriekonzert mit der Thüringen Philharmonie und Auswinterung
Juli 2012
08.07., So Orangeriekonzert mit dem Polizeimusikkorps Thüringen
August 2012

Herzogin Luise Dorothée von Sachsen-Gotha-Altenburg (links ein zeitgenössisches Gemälde, rechts ein romantisierender Stich aus dem 19. Jahrhundert). Der überaus gebildeten und kunstsinnigen Fürstin hat Gotha u.a. die Anlage der Orangerie zu verdanken.
Am Freitag, 10. August, würde Herzogin Luise Dorothée von Sachsen-Gotha-Altenburg ihren 302. Geburtstag feiern. 1710 in Coburg als Prinzessin von Sachsen-Meiningen geboren, heiratete sie 1729 in Gotha ihren Cousin, Erbprinz Friedrich von Sachsen-Gotha-Altenburg, der ab 1732 als Herzog Friedrich III. regierte. Gemeinsam mit ihm gab sie 1747 die Neuplanung des Orangeriegartens in Auftrag, dessen Fertigstellung sie aufgrund der über 25-jährigen Bauzeit jedoch nicht mehr erlebte (mehr dazu erfahren Sie in unserer Zeittafel.)
Wussten Sie übrigens, dass heute nicht nur die Orangerie in der Residenzstadt, sondern auch ein Ort im Landkreis an Herzogin Luise Dorothée erinnert? 1753 taufte Herzog Friedrich III. eine kleine Ansiedlung im Tal der Ohra in Verehrung seiner Gattin auf den Namen Luisenthal.

Ob Walzer, Foxtrott oder Tango - die Tanzfläche im „Lorbeerhaus“ war beim „Tanztee“ 2011 stets gut gefüllt. Die Karten für die nur einmal jährlich abgehaltene Veranstaltung waren für beide Tage komplett ausverkauft. (Foto: Gernot Harnisch)
Am Samstag und Sonntag, 11. und 12. August, wird es wieder einen Tanztee im Westflügel des „Lorbeerhauses“ geben. Die „Orangerie-Freunde“ übernehmen wie schon im Vorjahr an beiden Nachmittagen die Versorgung der Besucher mit Kaffee, Kuchen und natürlich auch Tee. Als Reminiszenz an das einstige Ora-Café wird auch das früher beliebte „Herrengedeck“ angeboten, während der einst in der „Ora“ geltende Krawattenzwang heute nicht mehr besteht. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie demnächst hier.
September 2012
Ein besonderes Denkmal der Gartenkunst ist die Orangerie, die dem Fotografen zahlreiche interessante Motive bietet. (Foto: Andreas M. Cramer)
Am Sonntag, 9. September, steht zum Tag des Offenen Denkmals auch wieder die Orangerie (und dabei vor allem das „Lorbeerhaus“) auf der Liste der in der Residenzstadt zu besichtigenden Orte. Von 10 bis 18 Uhr wird das „Lorbeerhaus“ geöffnet sein und werden die „Orangerie-Freunde“ den Besuchern Kaffee und Kuchen anbieten.
Oktober 2012

Herzogin Luise Dorothée lesend in einem Raum auf Schloss Friedenstein. Der wohl bedeutendsten Fürstin des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg verdankt Gotha die Orangerie. (Original im DHM Berlin)
Am Montag, 22. Oktober, jährt sich zum 245. Mal der Todestag Herzogin Luise Dorothées von Sachsen-Gotha-Altenburg (1710–1767). Der hochgebildeten und kunstsinnigen Herzogin verdankt die Residenzstadt die Anlage des Orangeriegartens. Zusammen mit ihrem Gemahl Herzog Friedrich III. beauftragte sie 1747 den renommierten Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuanlage einer Orangerie nach französischem Vorbild anstelle des seit etwa 1710 als Orangerie genutzten „Ordonnanzgartens“ gegenüber dem Schloss Friedrichsthal. Die Herzogin erlebte die Fertigstellung der neuen Gartenanlage jedoch nicht mehr, deren Bauarbeiten erst sieben Jahre nach ihrem Tod abgeschlossen wurden. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Zeittafel.
November 2012
Für diesen Monat liegen bislang noch keine Einträge vor.
Dezember 2012


Vier Impressionen vom Orangerie-Weihnachtsmarkt aus dem vergangenen Jahr. (Fotos: Stefan Weikart)
Am 3. Adventswochenende, 15. und 16. Dezember, wird jeweils ab 11.00 Uhr hinter dem „Lorbeerhaus“ der traditionelle Weihnachtsmarkt der „Orangerie-Freunde“ abgehalten. Bei der mittlerweile fünften Auflage des kleinen, aber beliebtesten Gothaer Weihnachtsmarktes werden wie gewohnt vor allem einheimische Händler u.a. Weihnachts- und Dekoartikel, Keramik-, Töpferei- und Holzwaren, Süßigkeiten, Schmuck, Tee, Wurstwaren, Weihnachtsgebäck und vieles mehr anbieten.
Im „Lorbeerhaus“ wird es beide Tage über Bastelangebote für Kinder geben, während draußen Karussell- und Ponykutschfahrten möglich sind. Darüber hinaus wird auf der Bühne an beiden Tagen ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Musik, Rezitationen und Darstellungen geboten.
Die „Orangerie-Freunde“ übernehmen wie gewohnt die Versorgung der Besucher mit Bratwurst, Bräteln, Kuchen, Waffeln, Suppe, Kesselgulasch, Glühwein und Kinderpunsch. Die Erlöse aus dem Verkauf kommen dabei komplett der Spendenaktion für das „Lorbeerhaus“ zugute.
Im Dezember präsentieren die „Orangerie-Freunde“ zum dritten Mal das „Dinner for One auf Goth'sch“ im Kulturhaus und übernehmen dafür den Getränkeverkauf. In den beiden vergangenen Jahr konnten bereits rund 2.800 Euro zugunsten der Sanierung des „Lorbeerhauses“ eingenommen werden.
Am Sonntag, 30. Dezember, präsentieren die „Orangerie-Freunde“ um 20 Uhr im Gothaer Kulturhaus den „Dinner-Abend 2012“ mit dem Silvesterklassiker „Dinner for one auf Goth'sch“. Die Produktion der KreativWerkstatt Cramer & Kretzschmar gastiert bereits zum dritten Mal im bislang stets ausverkauften Kaulturhaus. Vor dem Kultsketch mit viel goth'schem Lokalkolorit, Ralph-Uwe Heinz als Diener Schluder und Anja Gottschall als Herzogin Sophie wird es auch in diesem Jahr eine szenische Lesung geben, in der mit einem Augenzwinkern „Die beinahe wahre Geschichte des Dinners“ erzählt wird.
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Die „Orangerie-Freunde“ werden beim „Dinner“-Abend wie schon in den vergangenen beiden Jahren die Versorgung der Besucher mit Getränken übernehmen, wobei die Einnahmen aus dem Verkauf der Spendenaktion „Lust auf Orange(rie)!“ zugute kommen. Bislang konnten bereits beachtliche 2.800 Euro für den guten Zweck erlöst werden! Mehr zum „Dinner-Abend 2012“ finden Sie hier, bei einem Klick auf das Bild rechts können Sie bei YouTube schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das beliebte Theaterspektakel bekommen. ► Ticket-Info |
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Bilder und Texte aus den vergangenen Monaten und Jahren finden Sie übrigens in unserem Archiv. Viel Spaß beim Stöbern, (Wieder)entdecken und Erinnern!



