Lorbeerhaus

Seit dem Sommer 2006 wird das „Lorbeerhaus“ genannte südliche Kalthaus schrittweise saniert. Seit dem Herbst 2008 überwintern im bereits fertiggestellten Westteil die Orangeriebäume. (Foto: Cramer)
Im Winter 2008/09 konnten zum ersten Mal seit fast 100 Jahren die Kübelpflanzen der Orangerie wieder im „Lorbeerhaus“ untergebracht werden, nachdem Westpavillon und Westappartement seit 2006 komplett saniert worden waren. Der Mittelpavillon des Gebäudes wurde im Herbst 2011 weitgehend fertiggestellt, sodass seither auch der Haupteingang des „Lorbeerhauses“ wieder nutzbar ist. Im Obergeschoss des Westpavillons befinden sich seit 2011 die Räume der Geschäftsstelle des Arbeitskreises Orangerien in Deutschland und des Vereins „Orangerie-Freunde“. Das östliche Appartement und der Ostpavillon des Gebäudes dienen derzeit (Stand: Frühjahr 2012) noch als Lagerraum und sollen im nächsten, derzeit noch nicht finanzierten und terminlich fixierten Bauabschnitt saniert werden.
Die Fläche hinter dem „Lorbeerhaus“ (der ehemalige „Kaffeegarten“ des HO-„Orangerie-Cafés“) soll in den kommenden Jahren wieder Wirtschaftshof mit Gärtnerei und Gewächshäusern werden, in denen die Besucher einen Einblick in den gärtnerischen Alltag der Orangerie bekommen können. Dieses Vorhaben ist Teil des Projekts „Schauorangerie“ und knüpft geschichtlich an die einst hier bestehende herzogliche Hofgärtnerei an.
Die einstige Umfassungsmauer mit Umgang auf der Ostseite des „Lorbeerhauses“, die 1961 bei der Verbreiterung der damaligen Karl-Marx-Straße zugunsten des Fußweges geopfert wurde, soll perspektivisch neu entstehen und die historische Ansicht der Ostseite der Orangerie (zur Friedrichstraße hin) wiederherstellen.

