Orangenhaus

Im jüngsten der ursprünglich vier Orangeriegebäude, dem „Orangenhaus“ genannten Kalthaus, ist seit 1950 die Stadtbibliothek untergebracht. Nach deren geplantem Umzug in das der Orangerie benachbarte Winterpalais steht auch für das „Orangenhaus“ zunächst eine umfassende Sanierung an. Ziel ist, auch das nördliche Kalthaus in das Konzept des „lebendigen Orangerie-Schaumuseums“ einzubinden. (Foto: AMC)
Das „Orangenhaus“ genannte zweite Kalthaus wird absehbar frei für eine neue Nutzung: 2013 soll die Stadtbibliothek „Heinrich Heine“ in das momentan noch zu sanierende benachbarte „Winterpalais“ in der Friedrichstraße / Ecke Siebleber Wall umziehen. Die dann zunächst anstehende Sanierung des nördlichen Hauptgebäudes der Orangerie soll zeitlich mit dem Auszug der Bibliothek abgestimmt werden. Derzeit (Stand: Januar 2010) existieren zum Umfang und Zeitplan der Arbeiten noch keine genaueren Angaben seitens der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Dem Nutzungskonzept folgend, soll das „Orangenhaus“ künftig den musealen Teil des Deutschen Orangeriemuseums beherbergen – d.h. Exponate, Schautafeln etc. zur Geschichte der Gothaer Orangerie im Speziellen und zur historischen und aktuellen Entwicklung der Orangeriekultur im Allgemeinen. Sowohl im „Orangen-„ als auch im „Lorbeerhaus“ sollen thematisch passende Vorträge und Seminare sowie z.B. das Vorstellen typischer Arbeitstechniken das Angebot des „lebendigen Orangerie-Schaumuseums“ abrunden.

