Lust auf Orange(rie)!

Die Orangerie Gotha gilt als eine der größten und schönsten barocken Orangerieanlagen im deutschsprachigen Raum. Ihre Ursprünge gehen bis auf das Jahr 1711 zurück, die heutige Anlage entstand zwischen 1747 und 1774 nach Plänen des Baumeisters Gottfried Heinrich Krohne für Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg.

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Zitrus, Kamelien, Ananas. Orangeriekultur im Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha

Ausstellung im Orangenhaus der Herzoglichen Orangerie Gotha
31. Mai bis 13. September 2026
Sa/So 14-18 Uhr

Mit Gründung des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha im Jahr 1826 ließ der erste regierende Herzog Ernst I. (1784-1844) umfangreiche Veränderungen im Orangeriegarten vornehmen. Nach seinen Vorgaben verwandelten die verantwortlichen Hofgärtner die Orangerie in einen malerischen Blüten- und Pflanzengarten. Opulente Schmuckbeete mit Blumen und Blattpflanzen, wertvolle Exoten und mediterranen Kübelpflanzen zierten die großen Rasen- und Kiesplätze zwischen den alten Orangeriegebäuden. Die Ausstellung zeigt die Orangeriekultur im Herzogtum ebenso wie besondere Orangeriepflanzen und deren Kultivierung, beispielsweise der Ananas.

 

 

Das historische Bild

  • Orangerie um 1920 - Lorbeerhaus, Südliches Treibhaus und Teeschlösschen

  • Lorbeerhaus, Südliches Treibhaus (1944 zerstört - 1955 abgerissen) und Teeschlösschen, Foto: 1930

  • Orangerie um 1800

    Orangerie um 1800

  • Orangerie 1858

    Blick über den Orangeriegarten, Foto: F. Bedford 1858


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